Zwiebelbaguette

von Carolin

Ich liebe ja Zwiebelbaguette! So ab und zu nehm ich mir mal eins beim Bäcker oder im Supermarkt mit und auch im Sommer beim Grillen nehm ich immer lieber Zwiebelbaguette als Fladenbrot. Für meinen 30. Geburtstag musste es darum Zwiebelbaguette sein.

Als Basis habe ich mein Grundrezept für französisches Baguette genommen. Das war im letzten Jahr echt richtig gut und knackig. Letztlich sind eigentlich nur ein paar Röstzwiebeln drin gelandet und der Rest ist geblieben.

Gäste bewirten: Mengenentscheidung treffen

Bei der Planung von größeren Feierlichkeiten – Geburtstage sind ja nur eines dieser Events – finde ich es immer so schwierig abzuwägen, wie viel man braucht!

Zwiebelbaguette

Normalerweise sind wir ja nur zu zweit. Ich weiß, wie viel wir etwa essen – und wie viel wir essen können, wenn es richtig gut schmeckt und der Abend länger wird. Das dann aber für X Leute Entscheiden, die man nicht täglich beim Essen sieht … Niemand soll hungern, aber man will auch nichts wegwerfen müssen.

Wie berechnet ihr die Menge beim Buffet, wenn ihr Gäste erwartet?

Ich habe letztlich kalkuliert, dass jeder ja – alles zusammengerechnet – mindestens einmal den Teller richtig vollladen können muss, um satt zu werden. Dazu die Gäste, die zum Kuchen schon da waren und eventuell satt sind. Und noch diverse Dinge in Reserve, damit jeder mal von jedem probieren kann und nichts zu früh ausgeht.

Klingt nicht sehr professionell? Der Eindruck täuscht nicht 😉

Aber letztlich waren eigentlich nur die Datteln im Speckmantel und die Tapas von Costa* schnell weg. Beim Zwiebelbaguette ist es eng geworden. Schneller wärs hier wohl gegangen, wenn ich es komplett vorgeschnitten hätte – denn dann greift man ja doch nochmal leichter zu, oder?

Zwiebelbaguette

Zwiebelbaguette

Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 25 Min.
Arbeitszeit 3 Stdn. 35 Min.
Gericht Brot und Brötchen
Portionen 3 Stück

Zutaten
  

  • 500 g Mehl
  • 320 g Wasser lauwarm
  • 9 g Salz
  • 5 g Hefe frisch
  • 1 Handvoll Röstzwiebeln

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten vermischen und für mindestens 10 Minuten lang kräftig verkneten (per Hand oder in der Küchenmaschine).
  • 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Nochmals kräftig durchkneten und die Röstzwiebeln unterkneten.
  • Weitere 60 Minuten gehen lassen.
  • In drei gleich große Teile teilen und 3 Baguettes formen. Auf dem Blech weitere 60 Minuten gehen lassen.
  • Den Backofen auf 240°C Umluft vorheizen und die Baguettes im heißen Ofen für etwa 25 Minuten backen.
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Baguettereste verarbeiten

Baguettes werden total schnell hart, finde ich. Darum war es mir auch wichtig, sie am Morgen der Party zu backen. So waren sie abends perfekt und auch an Tag 2 gingen sie noch.

Baguettereste kann man aber super in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und im Ofen zu Brotchips backen.
Außerdem ist hartes Brot immer gut, um Knödel daraus zu machen.

Hast du noch Ideen, was man aus Baguette machen könnte?

Zwiebelbaguette

*Die Tapas hat mir Costa kosten- und bedingungslos zugeschickt – für den Geburtstag fand ich sie perfekt. Außerdem besitze ich jetzt vier Tapasschälchen, die ofenfest sind. Dankeschön, Costa! Meinen Gästen hats auch gefallen 🙂

6 Kommentare
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6 Kommentare

Nina 9. Juni 2020 - 18:49

Hallo,
ich würde gerne am Wochenende das Zwiebelbaguette nachbacken.
Ich vermute mal mit 5h Hefe sind 5g Hefe gemeint oder?
Vielen Dank schon mal.
Liebe Grüße

Antworten
Carolin 9. Juni 2020 - 18:56

Hallo Nina,
das stimmt absolut, vielen Dank für den Hinweis!
Liebe Grüße und viel Spaß beim Backen!

Antworten
Annie 27. Juni 2020 - 8:45

Man kann den Teig auch zu ein Rechteck formen, Zwiebeln drauf streuen, oder spontan etwas anderes dazu z.b. Chili, Käse, Kräuter.. . , und dann aufrollen zu ein Baguette. Danke für das Rezept!

Antworten
Carolin 29. Juni 2020 - 9:40

Hallo Annie,
das klingt ganz fantastisch, das merke ich mir selbst auch mal!

Antworten
Christin 1. August 2020 - 10:58

Ich habe auch eine Frage zur Hefe, 5 g Tricken oder frische Hefe? 🧐 Grüße aus Düsseldorf

Antworten
Carolin 1. August 2020 - 11:53

Hallo Christin,
danke für die Frage und den Hinweis. Ich glaube, ich habe frische Hefe genommen.
Liebe Grüße
Caro

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