Wer auf gesundes Essen ohne Fertigprodukte steht und einen Cheeseburger nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde, sollte sich jetzt langsam umdrehen und dann schnell laufen. Denn was jetzt folgt, ist einem Cheeseburger sehr ähnlich, wir verzichten eigentlich nur auf das Brötchen. Heute gibt es Cheeseburgersalat! Ein bisschen low carb.
Denn auch wenn Burger ganz fantastisch sind, hat so ein Burgerbrötchen (hier habe ich dir übrigens ein tolles Rezept vorgestellt) ganz schön viele Kalorien. Das ist bei uns aktuell nicht drin, aber wenn sich dann trotzdem die Lust auf Cheeseburger einschleicht, habe ich jetzt eine Alternative. Wirklich gesund ist die nicht, denn Schmelzkäsescheiben, Röstzwiebeln und fertige Hamburgersauce sind nun nicht „clean“ und „healthy“ und so, aber allemal besser als ein kompletter Cheeseburger.
Burger mal Low Carb
Den Burger ohne Brötchen zu essen, ist ja gar nicht ganz so neu. Ich finde das allerdings immer etwas umständlich, außerdem hatte ich auch keine Lust auf Pommes – und dann wäre das Ganze doch irgendwie arg traurig geworden. In dem Rezept von Benjamin, das ich auf Pinterest entdeckt habe, fand ich das Ganze gut gelöst: Das Burgerpatty wird einfach als Krümelhack gebraten und so unter reichlich Salat gemischt.
Eigentlich gehört wohl ein bestimmtes Edeka-Dressing auf den Salat, aber da im Kühlschrank noch Hamburgersoße stand, habe ich mich daran versucht. Geschmacklich passt die wirklich gut, aber da sind sicherlich noch ganz andere Lösungen möglich. Es kommt ja auch darauf an, was dir schmeckt!
Rezept für den Cheeseburgersalat
Cheeseburgersalat mit Bacon
Zutaten
Für den Salat
- 250 g Schinkenwürfel
- 500 g Rinderhack
- 1 Zwiebel
- 10 saure Gurken / Cornichons
- 1 Eisbergsalat
- 2 Tomaten
- 4 EL Röstzwiebeln
- 6 Scheiben Schmelzkäsescheiben Chester
Für das „Dressing“
- 8 EL Hamburgersauce
- 8 EL Gurkenwasser
- 1 TL Paprikapulver
Zubereitung
- Die Schinkenwürfel in einer beschichteten Pfanne ohne Öl knusprig braten, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
- Etwas Olivenöl in die Pfanne geben und das Hackfleisch anbraten.
- In der Zwischenzeit die Zwiebeln und die sauren Gurken sehr fein schneiden. Den Eisbergsalat grob schneiden und die Tomaten in Scheiben oder Achtel schneiden. Alles in eine Schüssel geben.
- Den Schmelzkäse mit Hackfleisch mischen und gemeinsam mit den Schinkenwürfeln und den Röstzwiebeln unter den Salat heben.
- Aus Hamburgersauce, Gurkenwasser und Paprikapulver ein Dressing anrühren und über den Salat geben.
Zwiebeln – braten oder nicht?
Auch wenn ich persönlich rohe Zwiebeln wirklich nicht gerne mag, verbinde ich die total mit Cheeseburgern! Wirklich klein geschnitten mag ich sie also auch im Cheeseburgersalat. Als wir den Salat zum zweiten Mal gegessen haben, haben wir die Zwiebeln allerdings mit dem Hack in der Pfanne angebraten, das ist natürlich auch sehr lecker. Probier hier einfach, was du lieber magst!
Geht auch: Cheeseburgerwrap
Auf Instagram habe ich auch direkt den Tipp bekommen, statt Cheeseburger mal Cheeseburgerwrap zu machen. Denn so fällt auch das „fiese“ Burgerbrötchen weg. Steht also auf der Liste, das klappt sicherlich auch prima!
Den Cheeseburger-Wrap habe ich auch schon gesehen. Allerdings waren da auch ein paar Pommw drin. 🙂
Hahaha, sogar mit Pommes? Na dann nix wie los!