Resteverwertung Kürbis

Kürbisreste Rezeptideen

Jedes Jahr im Herbst gibt es wieder überall Kürbissuppe, Kürbisspalten aus dem Ofen, Kürbiskernbrot … Aber was passiert eigentlich mit Kürbisresten? Wenn man für eine Soße doch mal nur einen halben Hokkaido braucht oder gebackener Kürbis übrig bleibt.

Bei mir kommt es relativ häufig vor, dass irgendwo noch was übrig bleibt. Wir machen jede Woche einen Wochenplan, was wann gegessen wird. Trotzdem kaufen wir – wenn wir beispielsweise für zwei Gerichte Karotten brauchen – direkt eine ganze Packung und müssen dann schauen, wie wir die „gewinnbringend“ verwursten. Bei Kürbisrezepten passiert es (mir) auch häufig, dass der Kürbis doch irgendwie größer war als benötigt. Darum ist dieser Beitrag auch so ein bisschen „Memo an mich“, damit ich schauen kann, wo ich Kürbisreste gut unterbringe.

Zur Not einfach eine Suppe machen. Kürbissuppe kannst du einfrieren oder sogar einmachen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass Kürbissuppe mir spätestens Ende November zum Hals raushängt. Was aber außerdem noch geht und was ich in den letzten Wochen aus Kürbissen gemacht habe, ist folgendes:

  1. Aus Suppenresten oder Soßenresten Kürbisbrot/-brötchen backen

    Und diese Brötchen machen sich super als Burgerbuns! Sie sind leicht orange, schmecken etwas süßlich und bekommen als Hefeteig eine tolle Konsistenz! Brötchenteig mit Kürbis ist generell ziemlich weich, also so viel Mehl zugeben, dass er sich gut kneten lässt und nicht unglaublich doll klebt.
    Kürbisburger - Bun in Kürbisform mit Salat, Rindfleisch, Kürbis-Kartoffelpuffer. Dazu Tomaten-Kürbisketchup und BurgersoßeKürbisburger

     

    Extra: Aus trockenen Kürbisbrötchen Croutons machen

    Wenn die Kürbisbrötchen dann langsam trocken werden, machen sie sich super als Croutons! Ich habe sie beispielsweise zu meiner Blumenkohlsuppe gegessen, das hat sich geschmacklich super ergänzt.
    Einfach das Brötchen in Scheiben schneiden, die Scheiben in Würfel schneiden und dann in etwas Olivenöl kross anbraten. blumenkohlsuppe-croutons

  2. Aus Kürbisresten und Kartoffeln Puffer backen

    Kürbis und Kartoffeln passen super zusammen und ergeben mit Petersilie, Eiern und etwas Mehl tolle Puffer. Dazu 1/2 Hokkaidokürbis und eine Handvoll Kartoffeln raspeln und mit etwas Salz bestreuen und wässern lassen. Danach ausdrücken und mit einem Ei und 2 EL Mehl sowie Gewürzen vermengen und in Öl ausbacken.
    Das haben wir bei der Kenwood Küchenparty gemacht – zwar nicht als Rest, aber eben echt lecker!
    Kürbis-Kartoffelpuffer mit Petersilie

  3. Kleine Reste in Kürbisketchup pürieren

    Wenn wirklich nur noch ein bisschen Kürbis übrig ist und der einzige Ausweg der Mülleimer scheint, kannst du aus Kürbisresten auch Ketchup machen. Mit einer gewürfelten Zwiebel, etwas Tomatenmark, einem Schluck Wasser, ein wenig Essig, Zucker, Salz und Gewürzen nach Wahl (z.B. Knoblauch, Curry, Ingwer oder Chili) erhitzen und den Kürbis weich kochen. Dann alles pürieren, abschmecken und servieren.
    Auch den Ketchup gabs bei der Küchenparty mit den Kochmädchen.

  4. Kürbiscurry oder Kürbispfanne

    Kürbis lässt sich zum Glück mit ganz vielem kombinieren. Er passt also perfekt in Soßen, Currys oder Gemüsepfannen, zum Beispiel in die Reispfanne mit Kürbis und Hähnchen – je bunter, desto besser! Wenn also nur noch ein bisschen Kürbis übrig ist, einfach mit Karotten und Paprika in die Pfanne werfen!
    Reispanne mit Kürbis und Karotte

  5. Kürbismus konservieren

    Wenn du gerade nicht so richtig Lust auf Kürbis hast, kannst du ihn auch einfach dünsten und pürieren und das so entstandene ungewürzte Kürbismus einfrieren. Teile es dafür am besten in kleine Portionen auf, damit du beim späteren Verwenden nicht eingeschränkt bist.

Du siehst, Resteverwertung mit Kürbis zu betreiben, funktioniert auch bei kleinen Mengen.
Wenn du jetzt richtig Lust auf Kürbis bekommen hast, kannst du dir hier meine Rezeptsammlung auf Pinterest anschauen oder dich direkt zu meinen Lieblingsrezepten klicken:

    • Kürbisdonuts mit Zimtzucker von Andrea auf Zimtkeks und Apfeltarte – die Donuts sehen so fluffig aus, richtig zum Anbeißen!
    • Kürbisgnocchi mit Paprika und Frischkäse – habe ich vier Tage hintereinander gegessen und hab immer noch nicht genug davon!
    • Kürbisfrikadellen mit Maronensenf von Tine, einer der Foodistas – Frikadellen sind eh schonmal super und in Kombination mit Kürbis hab ich richtig Lust drauf. Ich persönlich kann zwar auf die Maronen im Senf verzichten, aber Frikadellen pur reichen mir 😉

Letztens hab ich noch was von Kürbisbutter gelesen: Kürbismus mit braunem Zucker und Gewürzen aufkochen und so lange köcheln lassen, bis die Masse von der Konsistenz gefällt … muss ich ausprobieren!

Was sind deine liebsten Kürbisrezepte?

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4 Gedanken zu “Resteverwertung Kürbis

  1. Uh da hats total viel dabei was direkt auf meiner Nachmach-Liste gelandet ist!! Kürbisbrötchen hören sich so lecker an! Und das mit dem alten Brot mach ich auch ganz oft 🙂 nomnom

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