Polnische Piroggen gefüllt mit Kartoffeln und Schichtkäse » Rezept für Pierogi Ruskie

[Teigtaschen international] Polnische Piroggen

Ständig hört man von Leuten mit polnischen Omas, die richtig gut kochen können. Wenn die eigenen Omas nicht polnisch kochen – wie bei mir – dann muss man halt mal selbst ran und schauen, was die beliebten Pierogi denn so können. Schwierig finde ich es allerdings schon, wenn man etwas kocht und eigentlich gar nicht weiß, wie es denn schmecken soll. Im Vorfeld meiner Piroggen-Aktion habe ich mir darum Fertigpiroggen aus dem Kühlregal gekauft – und war total enttäuscht. Die schmeckten nach gar nichts. Wirklich.

Inhaltsverzeichnis

Vegetarische Kartoffel-Schichtkäse-Füllung für Piroggen

Piroggen sind Teigtaschen, die in Polen besonders populär sind. Bekannt und berühmt sind sie aber auch in Russland oder der Ukraine. Ich habe mich für eine ganz klassische Füllung meiner Pierogi entschieden, nämlich für Kartoffel-Schichtkäse, das sind dann „Pierogi ruskie“.

Schichtkäse – was ist denn das?

Schichtkäse ist ähnlich wie Quark, wird aber anders abgeschöpft, wenn ich das richtig verstanden habe. In Deutschland benutzt man ihn gar nicht so häufig, viele Leute backen aber gern ihren Käsekuchen mit Schichtkäse. Angeblich ist dann die Konsistenz irgendwie besser. Schichtkäse ist jedenfalls fester als Quark, so viel kann ich sagen.

Rezept für vegetarische Piroggen mit Kartoffel-Schichtkäse-Füllung

Ich hab ihn bei uns im Supermarkt in der Nähe vom Quark gefunden, nicht beim Käse oder Frischkäse.

Piroggenteig selber machen

Spannend sind für mich bei meinen Teigtaschenexperimenten immer die Teige für die Teigtaschen. Die Piroggen kommen in einen ganz einfachen Teig mit Ei, der wirklich auf Anhieb eine Top-Konsistenz hatte! Alle Zutaten haben sich direkt richtig gut verbunden und eine tolle Teigmasse ergeben.

Den Teig kann man super kneten und ausrollen, er zieht sich zwar ein wenig zusammen, aber das passt schon. Auch das Füllen und Verschließen klappt super, weil er durch das Ei und das Öl mit etwas Druck echt gut zusammenhält.

Rezept für polnische Piroggen » Pierogi komplett selbermachen mit Teig und Füllung

Pierogi ruskie Rezept

Die polnischen Piroggen mit dieser Füllung heißen „Pierogi ruskie„. Ursprünglich dachte ich, das „ruskie“ käme von „russisch“. Ich wurde aber in den Kommentaren belehrt: „ruskie“ bezieht sich auf eine Region in Osteuropa, das vom Volk der Rus bewohnt wurde.

So einfach macht man sie:

Vegetarische Pierogi aus Polen selber machen

Polnische Piroggen

Carolin
4,10 von 11 Bewertungen
Portionen 20 Stück

Zutaten
  

Für den Teig

  • 280 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Ei
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Öl

Für die Füllung

  • 500 g Kartoffeln mehligkochend
  • 1 Speisezwiebel
  • 1 EL Butter
  • 200 g Schichtkäse gibt’s im Kühlregal beim Quark
  • 1 TL Salz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver

Zubereitung
 

Füllung zubereiten

  • Am Vorabend die Kartoffeln schälen und ca. 30 Minuten kochen.
  • Die Zwiebeln fein hacken und in der Butter andünsten. Beides abkühlen lassen.
  • Am nächsten Tag die kalten Kartoffeln stampfen und mit Zwiebeln, Schichtkäse und den Gewürzen zu einer Füllmasse vermischen.

Teig zubereiten

  • Für den Teig das Ei verquirlen und mit Salz, Wasser und Öl in eine Schüssel mit dem Mehl geben.
  • Gründlich zu einem glatten Teig verkneten (mit der Hand ca. 10 Minuten, mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten).
  • Den Teig vierteln. Auf ca. 2mm Stärke ausrollen und Kreise ausstechen. 1TL der Füllung in die Mitte geben, dann verschließen. Der Verschluss hält durch das Ei im Teig auch so, sonst hilft Wasser.
  • In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Hier die Piroggen in Schüben für etwa 3 Minuten kochen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, sind sie gar. Abschöpfen und mit gebratenen Zwiebeln, ggf. auch saurer Sahne und Schnittlauch servieren.

Notizen

Von der Füllung war bei mir am Ende noch ganz schön viel übrig. Macht entweder mehr Teig oder esst sie – wie wir – einfach als Kartoffelsalat.
Hat es geschmeckt?Lass es mich wissen, ich freu mich über deine Meinung!

Piroggen vegetarisch: Zusammenfassung

So, die fertig gekauften Piroggen schmeckten ja nach nichts. Was ist jetzt mit meinen selbstgemachten?

Vegetarische Pierogi aus Polen selber machen

Ich gebs ehrlich zu: Sie waren gut gemacht, aber einfach nicht mein Geschmack. Kartoffeln und ich sind eh nicht die allerbesten Freunde – und irgendwie war mir das einfach zu viel. Möglicherweise auch, weil ich so mehrere Tage hintereinander Piroggen gegessen habe und das einfach zu viel war.

Eigentlich war alles super. Die Konsistenz war gut, die Füllung war gut … nur ich war jetzt nicht total begeistert.

Na, zwei Teigtaschen haben wir in diesem Jahr ja noch. Mal sehen, was es wird und wie mein Fazit ausfällt!

Polnische Piroggen gefüllt mit Kartoffeln und Schichtkäse » einfaches Rezept für Pierogi Ruskie

45 Comments

  1. Ich liebe die – und das „einfache“ an Geschmack finde ich gerade toll – flüssige Butter drauf und viele Zwiebeln… Danke fürs Ausprobieren 🙂

    • Viele Zwiebeln brauchte ich auf jeden Fall 😀 Mir hat auch das Paprikapulver daran gut gefallen, dann waren sie geschmacklich nicht mehr „nichts“. Die gekauften waren halt echt so neutral wie Esspapier 😉

  2. Hey Caro,

    toll, dass du dich auch ohne polnische Wurzeln an die Pierogi getraut hast. Schade, dass sie nicht ganz dein Fall waren. Und die tiefgefrorenen sind wirklich schrecklich. In schlesischen Einkaufsläden gibt es häufig auch frische. Die sind auf alle Fälle um einiges besser; besonders mit der süßen Variante mit Heidelbeeren kann man nicht viel Falsch machen. Besonders lecker finde ich die Süßen angebraten (s. Tipp) mit Puderzucker und einem Schuss Sahne.
    Ich hätte noch einen Tipp für dich in der Zubereitung: Du kannst die Pierogi einfach in der Pfanne anbraten ohne sie vorher zu kochen. Meine Schwester hat das mal ausprobiert, weil sie das in nem total bekannten polnischen Restaurant in Düsseldorf gegessen hat. Das hat nen total tollen crunch. Wir machen am liebsten einen feingeschnittenen Tomaten-Feta-Zwiebel Salat (mit etwas Zitronensaft und frischem Pfeffer und Salz gewürzt) dazu.
    Und eine tolle andere Füllung ist auch Champignons, Zwiebeln und Sauerkraut.

    Liebe Grüße und frohe Weihnachten,

    Sandra

    • Hallo liebe Sandra,
      die süße Variante sagt mir doch auf Anhieb so richtig zu!
      Gut zu wissen, dass die Pierogi generell auch direkt in der Pfanne gelingen, so mach ichs nämlich auch immer mit Gnocchi und Tortelloni 😉
      Champignons, Zwiebeln und Sauerkraut kann ich mir auch gut vorstellen … vielen Dank für die Tipps!

      Dir auch frohe Weihnachten und liebe Grüße!

  3. Sie kommen nicht aus Russland, du solltest dir das mal genauer durchlesen vlt bei Wikipedia oder so, ich bin Polin und weiß das ? aber sonst ganz gut

    • Hallo Sarah, vielen Dank für den Hinweis. Ich habe mich beim Schreiben des Rezeptes bereits belesen. Gerade beim Essen gibt es ja lange Traditionen, bei denen Ländergrenzen nicht unbedingt eine Rolle spielen. Als die Pieroggen „erfunden“ wurden, war die geografische Aufteilung sicher auch noch anders, sodass ich diesbezüglich gar nicht streiten will.
      Liebe Grüße!

  4. Mein Favorit sind und bleiben die mit Kartoffeln, Zwiebeln und Sauerkraut. So wie ich es von meiner Omi kenne, die in Polen aufgewachsen ist.

    • Oh, das klingt ja auch spannend! Sauerkraut ist sonst nicht so meins, aber in Piroggen könnte ich es mir gut vorstellen … Danke für den Hinweis!

    • Ursula Lang

      Hallo Paula, ich bin auf der Suche nach Weihnachtsessen. Könntest Du mir das Rezapt schicken von dem Du so begeistert bist. Danke

  5. Was kann ich denn dazu machen? Probiere ich das erste mal. Man muss ja nicht immer deutsch essen. Gruß Maja

    • Hallo Maja, ich glaube, dass die Pieroggen im Original tatsächlich nur mit einem Klecks saurer Sahne gegessen werden. Ganz firm bin ich darin aber auch nicht.
      Ein Stück Fleisch passt aber bestimmt dazu, vielleicht sogar Braten?
      Liebe Grüße!

  6. Anastasia

    Hallo. Ich komme aus Russland, und da kochen alle diese Piroggen, da heißen die aber Вареники (Wareniki). Als Füllung kommt da Fleisch oder Sauerkraut oder Kartoffeln püriert. Etwas Schmand zum tupfen sollte auch nicht fehlen😊 Schmeckt super lecker! Mögen Erwachsene und Kinder.
    Die Polnische Küche ähnelt der Russischer Küche etwas.

    • Hallo Anastasia,
      die Sauerkrautfüllung klingt toll! Schmand gibt es dann beim nächsten Mal auf jeden Fall dazu, ganz lieben Dank für deinen Tipp!
      Viele Grüße
      Caro

  7. Hi,
    ich kenne die Piroggen als die Osttiroler Schlipfkrapfen die in jedem Osttiroler Ort etwas anders gemacht werden. Mir schmeckt die einfachste FüllungsVariante mit durchgepressten Kartoffeln, Sahne und viel, viel Schnittlauch am besten. Die Piroggen/Schlipfkrapfen kochen und mit brauner Butter übergießen – keine Zwiebeln kein gar nichts ausser viel kühle Milch dazu …… Ein himmlisches Gericht.

  8. Hallo Caro, ein schöner Artikel! Die „Pierogi Ruskie“ kommen aber weder aus Russland noch heissen sie übersetzt „Russische Pierogi“. „Ruskie“ kommt von „Rus“. Die Rus ist ein Landstrich der jetzt zur Ukraine gehört und vor dem Zweiten Weltkrieg zu Polen gehört hat. Es ist also einfach eine regionale Art der Pierogizubereitung aus dieser Gegend, die in den fünziger Jahren auch ganz Polen erobert hat. Viele Grüße! Tomek

  9. Anna Konermann

    Hallo,
    Ich komme aus Polen und bei uns werden die Pierogi mit Pflaumen gemacht. In den Runden Teig kommt eine halbe Pflaume. Dann werden sie ca 10 Minuten gekocht und mit zerlassener Butter und Zucker gegessen.

    Vielleicht wäre diese Variante was für dich.

    Gruß aus dem Münsterland

    Anna

    • Hallo Anna,
      vielen Dank für den tollen Tipp – das klingt wirklich nach einer Variante, die mir gut schmecken könnte!
      Herzliche Grüße ins Münsterland (da bin ich aufgewachsen, also besonders liebe Grüße!)
      Caro

  10. Meine Oma hat sie mit Apfelkompott gemacht. Da drüber braune Butter!! Eines meiner Lieblingsgerichte aus der Kindheit. Meine Oma kam azs Schlesien und hat sich das Rezept von einer Polin angeguckt. Ich habe mich selbst noch nie rangetraut, aber jetzt probiere ich es mal mit dem o.g. Teigrezept!!

  11. 2 stars
    Das Rezept an sich ist ja supi, nur was soll die Notiz, dass ihr zu viel von der Füllung übrig hattet? Dann überarbeitet doch das Rezept, dass kein Rest übrig bleibt ausser man möchte es so. Wenn ich die Pirogis mache, möchte ich keine Reste von gar nichts.
    Nur so als Randnotiz.

    • Hallo Kris,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich weiß, dass manche Leute ihre Piroggen etwas mehr füllen als wir, darum kann es gut sein, dass die Menge der Füllung beim Nachkochen doch perfekt ist.

      Viele Grüße
      Carolin

  12. 5 stars
    sehr lecker und einfach zuzubereiten, nur schade das am ende was übrig blieb vom teig, haben es aber panier und das war dann fast noch besser hahah

  13. Durch eine Pirogi-Spende meiner polnischen Freundin habe ich sie kennengelernt. Ich habe die gekochten Pierogi noch mal in Butter gebraten und erwärmt. Super! Man kann sie so wunderbar variieren und sie sind ratz-Datz gemacht. Danke für die vielen Variationen. Mmmhhh…

  14. Ich liebe dein Rezept, wir machen nur noch Speck dazu für die Füllung und auch als Topping und etwas Schwand oder Saure Sahne dazu. Daraus wurde dann unser Silvestermenü da es zwar unkompliziert ist aber irgendwie etwas besonderes. Demnächst werde ich mal deine ganzen anderen Rezepte ausprobieren. Ich liebe die Rubrik Teigtaschen einfach zu sehr 😀

    • Hallo liebe Laura,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Eure Piroggenvariation klingt köstlich, vielen Dank fürs Teilen dieser Ideen!

      Herzliche Grüße
      Caro

  15. 5 stars
    Liebe Caro,
    es war mir eine Freude diese Piroggen für das Blogevent nachzukochen, uns haben sie super geschmeckt und ich habe in Kindheitserinnerungen geschwelgt.
    Liebe Grüße aus München,
    Jenny

  16. 1 star
    Leider war der Teig (genau nach Rezept)bei uns eine einzige Katastrophe. Ein widerspenstiges, klebriges Etwas, welches man nicht verarbeiten konnte. Wir mussten noch weiteres Mehl hinzugeben, damit er nicht an allem festklebte, was weniger als 5 cm entfernt war, dann war er entweder so dünn, dass er riss und platzte, oder viel zu dick im Vergleich zur Füllung.

    • Hallo,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast zwar keinen Namen oder Kontaktdaten hinterlassen, aber vielleicht schaust du ja nochmal rein, um meine Antwort zu lesen?
      Bei mir und auch anderen haben diese Mengen gut funktioniert. Eventuell war dein Ei größer und hat zu viel Flüssigkeit an den Teig gebracht? Etwas mehr Mehl kann man aber problemlos unterkneten – am besten aber, bevor man die Kreise austicht. Das ist auch mit „glatter Teig“ gemeint: er sollte nicht mehr kleben. Dann lässt er sich auch gut auf die gewünschte Dicke ausrollen.
      Liebe Grüße
      Carolin

  17. 5 stars
    Mache Sie fast genau so. Nur das mit dem „Schichtkäse“ ist so ne Sache. Ich selber mache Pierogi liebend gerne für meine polnischen Freunde….und hatte auch die Frage was denn dort genau reinkommt. Eigentlich ist es der polnische Twaróg. Ähnlich wie Schichtkäse aber für meinen Geschmack doch nicht ganz das Gleiche. Ansonsten super Rezept

    • Vielen Dank für deinen Kommentar und eine Info zum Twaróg. Den müsste es hier in Berlin eigentlich geben … ich halte mal Ausschau!
      Liebe Grüße
      Caro

  18. Gudrun Moj

    5 stars
    Hallo Caro, ich habe heute Dein Rezept ausprobiert und muss sagen, ich bin begeistert. Habe sie mit Heidelbeeren frisch aus dem Wald, gefüllt. Einmal gleich in der Pfanne gebraten. Nur aufpassen, nicht zu schnell braten. Einmal im Salzwasser gekocht. Mein Mann kommt aus Schlesien und ihm haben die gekochten besser geschmeckt. Mut Zucker und saurer Sahne. Sehr lecker
    Liebe Grüße aus Bayern Gzdrun

    • Hallo Gudrun,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich total, dass sie auch mit Heidelbeeren gut schmecken und dass dein Mann – der sich kulinarisch bestimmt gut mit Piroggen auskennt – sie auch „abgenickt“ hat!
      Fruchtig will ich sie unbedingt auch noch machen!
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Caro

  19. 4 stars
    Hey , ich finde das Rezept für die Füllung super aber der Teig ist nicht ganz so super , versucht es mit einem Ei auf 600 g Mehl (ich bin selbst Polin und wollte Mama nicht fragen daher hab ich nach nem Rezept gesucht🤣) hab sie dann doch gefragt und wir haben ein uraltes polnisches Kochbuch da wird es mit einem Ei gemacht und so hat der Teig eine besser Konsistenz und ein Teelöffel Salz kommt rein statt einer Priese . Ansonsten super Seite , weiter so !❤️

  20. 5 stars
    Probiert auch unbedingt folgende Füllung meiner Ur-Ur-Oma
    Ihr nehmt :
    250 g Geflügel (ich nehme Hähnchenbrust)
    300g Rind (kann geschnitzeltes oder Gulasch sein )
    Salz
    Pfeffer
    Gemüse Brühe Ca. 500 -600 ml
    Rinderfond
    Suppengemüse
    Eine Zwiebel

    Bratet das kleingeschnittene Suppengemüse und Zwiebeln kurz mit Olivenöl an bis die Zwiebeln glasig sind und löscht es mit Gemüse Brühe ab im polnischen Lebensmittelmarkt gibt es Rinderfond fertig davon nehme ich immer einen Teelöffel und tue es dazu. Als nächstes packt ihr das Rind rein und kocht es bis es gar ist .Dann schöpft ihr das Rind ab , das Geflügel bratet ihr in der Pfanne Goldbraun und würzt es so wie ihr es mögt. Nur das Fleisch (Rind und Huhn) packt ihr in den Mixer und gebt bei Bedarf etwas von der Rinderbrühe dazu damit es nicht zu trocken wird so entsteht eine Art Pastete . Probiert sie , falls es zu lasch ist Würz es mit Salz und Pfeffer nach . Damit füllt ihr die Pierogi. Es ist unfassbar gut .

    Aus der Brühe und dem Suppengemüse mache ich mit Rotwein und Petersilie und Pilzen (Steinpilze die gab es bei uns im Wald vielleicht hat man die deswegen genommen ) immer eine Soße für die Pierogi , kein muss aber sollte man probiert haben. Dazu Creme Fraich . Und die Pierogi mit Zwiebeln in der Pfanne anbraten , so gab es die bei meiner Oma immer .
    Meine Familie kommt allerdings aus einem Teil Dieter an der Slowakaischen Grenze vielleicht unterscheidet es sich dadurch von den schlesischen Rezepten aber Proebiert es unbedingt aus ! ❤️
    Viel Spaß beim kochen ihr lieben

  21. Grzegorz Bojda

    Hallo alle zusammen,

    Ich komme auch aus Polen und meine Mutter hat mir fast das exakt selbe Rezept gegeben.

    Zur Füllung kann ich nur sagen das es von Region zu Region unterschiedlich ist.
    Kenne Pieroggi gefüllt mit sämtlichen Arten von Fleisch hab’s schon mit Rind, Schwein, Wild, Hänchen oder Putenfleisch gegessen.
    Beim Wild aber acht geben das muss richtig lange kochen, und nach dem kochen das Fleisch durch den Wolf mahlen.

    Fruchtig frisch mit Heidelbeeren, Pflaumen, Pfirsich, oder Kirschen, als Muß oder auch als Stückgut.
    Herzhaft gibt es die auch mit Pilzen, Sauerkraut oder mit Kartoffel-Twaróg Variante. Diese kann man nach wahl beliebig gestalten.
    mein Favorit ist mit Rind, Pilzen und Sauerkraut.

    Die Herzhaften in der Pfanne nach dem Kochen abraten und mit gebraten Zwiebeln Servieren. Quark mit Dill und oder Schnittlauch.

    Die Fruchtige bzw süße Variante kann auch unterschiedlich bestrichen werden.
    Mit Sirup (Schoko oder Erdbeer), Honig, Zucker oder Puderzucker schmecken die am besten.
    Einige begießen diese aber auch einfach mit geschmolzener Butter.

    Wünsche euch guten Appetit und seid auch mal experimentier freudig bei der Füllung.

    LG GeeGoLo

    • Hallo GeeGoLo,
      ganz herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die vielen Tipps! Für meinen Vater habe ich letzte Woche auch Pieroggi mit Pflaumen gemacht, herrlich!

  22. Tolles Rezept und der beste Teig den ich bis jetzt gefunden habe ****
    Leider wie auf fast allen Seiten wird das Rezept auf 2 A 4 Seiten ausfgedruckt obwohl es ohne proble auf eine Seite passen würde. Das sollte nicht sein und is sehr unpraktisch zum Abheften.

    • Hallo Johannes,
      vielen Dank für deinen Kommentar und auch für den Hinweis zum Ausdrucken. Ich muss mal schauen, ob ich an der Darstellung (das wird automatisch generiert) etwas ändern kann – zwei Seiten müssen ja eigentlich nicht unbedingt sein.

      Viele Grüße
      Caro

  23. Anna-Lena

    5 stars
    Ganz ehrlich die Teile haben genauso geschmeckt wie bei meiner Oma. Das einzige war, dass der Teig auch etwas am Anfang geklebt hat, aber ich habe einfach noch ein bisschen mehr Mehl dazu gegeben. Bei mir war es eher so, dass ich am Ende statt 40 Pierogi 165 hatte. Ich habe die eigentlich normal groß gemacht, aber naja so hab ich jetzt noch was für morgen zum Mittagessen und zum Abendbrot.
    Ich werde das auf jeden Fall öfters machen.

    • Ganz lieben Dank für deinen Kommentar! Ich glaube, du kannst die Piroggen auch problemlos einfrieren, dann hast du mehr Zeit, sie zu essen 😉

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