Bärlauch-Spätzle-Salat

Bärlauch-Spätzle-Salat

Diesen Frühling hat mich der Bärlauch fest im Griff – oder ich ihn.
Nach dem ersten gekauften habe ich mich mal schlau gemacht, wo man hier in Berlin welchen pflücken kann und bin fündig geworden. Einen Sonntagsspaziergang später haben wir die Pizzaschnecken genossen.

Die Freude währt nur kurz

Die Bärlauchsaison neigt sich aber schon wieder dem Ende entgegen. Der Verwandte vom Schnittlauch (unter anderem) wächst nämlich bevorzugt zwischen April und Mai.
Und auch wenn es für mich nach zwei oder drei Bärlauchgerichten erstmal reicht, weiß ich doch jetzt schon ganz genau, dass ich in ein paar Wochen wieder Lust drauf habe.

Dann, wenn kein Bärlauch mehr wächst.

Es gibt also nur eine Möglichkeit: Massen pflücken und haltbar machen!

Bei der Grünen Woche habe ich an einem Stand getrockneten Bärlauch gekauft. Der eignet sich aber für so gut wie nichts von dem, was ich eigentlich gerne mit Bärlauch mache. Ich gebe zu: War vielleicht ein blöder Kauf. Ich hätte vorher drüber nachdenken können, freute mich aber nur, nun das ganze Jahr über Bärlauch nutzen zu können.

Stelle dir bitte jetzt den Ton vor, der erklingt, wenn eine Quizfrage falsch beantwortet wurde. Und zwar nicht das traurige „düdeldüdüm“ von Wer wird Millionär?, sondern ein klassisches „NÖÖÖÖT“.
Danke.

Bärlauch-Spätzle-Salat

Bärlauch pflücken mit Sarah

Aber nachdem ich nun eine Stelle kannte, an der Bärlauch in guter Stückzahl wächst, haben Sarah von Sarah’s Back Blog und ich entschieden, dass sich Pesto und Spätzle ganz hervorragend dafür eignen, Bärlauch lecker zu lagern und sind losgezogen.

Jede von uns war mir einem Beutel bewaffnet und zusammen haben wir etwa 500g Bärlauch gepflückt. Sarah war da etwas fleißiger als ich.

Und auch wenn ich wegen einer Weingummieskapade am Vorabend ein bisschen geschwächelt habe (mein Magen rebellierte, Weingummis sind Mist!), haben wir fünf Gläser Pesto und eine Riesenportion Bärlauch-Spätzle gemacht.
Bei mir gab es dann noch 500g Bärlauchbutter, die tiefgefroren ihrer Vernichtung entgegensinnen.

Wir haben ja schon Spinatspätzle gemeinsam gemacht, nun also gibt es Bärlauch-Spätzle:

Rezept drucken
Bärlauch-Spätzle-Salat
Leckerer Salat aus selbstgemachten Bärlauch-Spätzle mit Tomaten und Champignons.
Bärlauch-Spätzle-Salat
Vorbereitung 30 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 1 Handvoll Bärlauch
  • 250 g Weizenmehl
  • 2 Eier
  • 50 ml sprudelndes Mineralwasser
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Champignons
  • 100 g Tomaten
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 1 Prise Pfeffer
Vorbereitung 30 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 1 Handvoll Bärlauch
  • 250 g Weizenmehl
  • 2 Eier
  • 50 ml sprudelndes Mineralwasser
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Champignons
  • 100 g Tomaten
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 1 Prise Pfeffer
Bärlauch-Spätzle-Salat
Anleitungen
  1. Auf einer Herdplatte einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser daneben stellen.
  2. Den Bärlauch mit einem Pürierstab oder im Mixer zerkleinern. Dann Mehl mit Eiern, Mineralwasser und Salz vermischen. Den zerkleinerten Bärlauch ebenfalls unterrühren.
  3. Die Tomaten waschen und halbieren und die Champignons in Scheiben schneiden. Mit Olivenöl in einer Schüssel ziehen lassen.
  4. Wenn das Wasser kocht, Spätzle vom Brett oder mit einem Spätzlehobel (oder auch durch eine grobe Reibe) ins Wasser hobeln. Wenn sie oben schwimmen, sind die Spätzle gar und können abgeschöpft werden. In die Schüssel mit kaltem Wasser geben. So kleben sie nicht so stark zusammen. Den Vorgang so lange wiederholen, bis der Spätzleteig aufgebraucht ist.
  5. Die Spätzle durch ein Sieb abgießen und zu den Tomaten und den Champignons geben. Den Spätzlesalat gut pfeffern. Dann anrichten und genießen.

2 Gedanken zu “Bärlauch-Spätzle-Salat

  1. „Ja! Das ist wirklich mein absoluter Sommerliebling. Zumindest bis jetzt. 😀 Wer weiß was noch an Salaten auf mich zukommt dieses Jahr. ;)“ schrieb ich auf meinem Blog und fand plötzlich bei dir ein wundervolles neues Rezept. Zwar bin ich kein Pilzfan, aber ich kann mir gut vorstellen, dass stattdessen auch Aubergine gut passen würde. 🙂 Oder vielleicht Zucchini.

    Dieses Rezept werde ich mir auf jeden Fall gleich mal merken. Danke für den Post (und auch für den Pingback zu meinem ‚Vergangenheits-Post‘). 😀

    1. Ach du, der Sommer hat ja gerade erst angefangen … da geht bestimmt noch einiges an Salaten 😉
      Zucchini könnten gut passen, denke ich. Auberginen mag ich nur so semi, aber von der Richtung her … warum nicht?

      Kommen meine Pingbacks jetzt rein, weil ich kürzlich auf WordPress gewechselt habe? Oh Gott … wer weiß, wie viele Leute da gerade welche kriegen XD

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.