Essensroutine oder: Warum es so oft Burger gibt

Burger
Jede Woche mindestens einmal Burger zu essen, klingt nicht unglaublich gesund. Damit trotzdem abzunehmen ist fast noch absurder. Doch warum esse ich, wie ich esse?

 

Ich arbeite Vollzeit 40 Stunden in der Woche. Dazu kommen je eine dreiviertel Stunde hin und zurück. Morgens frühstücke ich zu Hause, meist Knäckebrot oder auch mal Müsli oder gar Porridge. Frühstück bei der Arbeit gibts bei mir nur selten – wenn mal gar nichts im Haus ist, beispielsweise.
Um noch einigermaßen im Rahmen zu essen, möchte ich nur eine warme Mahlzeit am Tag zu mir nehmen. Bleibt also mittags oder abends. Schon während der Schulzeit hat meine Mutter immer mittags warm gekocht. Abends warm zu essen ist daher für mich eher ungewöhnlich, aber anfangs haben mein Mann und ich das so gemacht – dass wir eben gemeinsam gekocht haben wenn ich (oder jetzt wir beide) abends nach der Arbeit heimkommen.

Zwei Mal warm

Das hat dann dazu geführt, dass ich oft tatsächlich zwei Mal am Tag warm gegessen habe: Mittags mit den Kollegen (denn sich alleine abzukapseln und zum Bäcker zu gehen, ist ja auch auf Dauer nicht schön) und abends noch einmal zu Hause.
Dass ich da trotz Sport zugenommen habe, kein Wunder.
Und so haben wir uns geeinigt: Wir kochen am Wochenende gemeinsam und freuen uns über die Zeit, die wir dann zusammen verbringen. Unter der Woche gehen wir mit den Kollegen ganz normal mittags essen. Und abends gibts dann eben nur eine Kleinigkeit.
Das kann ganz unterschiedlich sein: Schöne Schnittchen, etwas Obst oder eben nur eine Scheibe Käse – je nach Hunger. Denn, um ehrlich zu sein: Wenn ich mittags warm esse, habe ich abends oft nicht mehr so viel Hunger, dass sich eine vollständige Mahlzeit wirklich lohnt.

Burger mit Pommes

Ich arbeite an der Mediaspree am südlichen Spreeufer: Ein Paradies zum Mittagessen. Es gibt Bäcker, Pasta, Pizza, Mexikaner, Inder, Eis und eben Burger.
Durch die Mittagskonstellation bei uns in der Firma essen wir meist ein Mal in der Woche Nudeln, holen was vom Bäcker (und beim „Warmbäcker“ ist eigentlich nur der Burger beständig in Ordnung) oder gehen zum Mexikaner (auch da ist der Burger sehr lecker). Und so ergibt es sich, dass Burger mit Pommes mittlerweile überdurchschnittlich häufig auf meinem Speiseplan steht. Ein Burgerranking in Berlin sollte wohl folgen 😉
Was hast du für Essgewohnheiten? Isst du mittags oder abends warm?

0 Gedanken zu “Essensroutine oder: Warum es so oft Burger gibt

  1. Wir haben hier eine ähnliche Wochenroutine: Ich arbeite auch mindestens 40 Stunden Vollzeit und habe einen Anfahrtsweg von ca 45 min pro Richtung mit´m Zug. Von der Stadt also raus auf´s Land.
    Ich frühstücke nicht, nur am Wochenende, wenn ich mir ausgelassen dafür Zeit nehmen kann.

    Bei mir auf Arbeit gibt es keine Mensa o.ä., wir sind nur ca. 50 Mitarbeiter, und drumherum gibt es außer einem Aldi, einem Kaufland und nem Bäcker nicht wirklich etwas. Entweder nehme ich mir dann zu Mittag etwas vom Abendessen am Vortag mit und betrachte meine Kollegen dabei wie sie tagtäglich den Aldi-Fertig-Salat essen oder raube meinen Schrankvorrat aus. Sind manchmal kalte Sachen (Knäckebrot o.ä.) oder auch warme z.B. Fertigsuppen.
    Dafür kochen wir aber tagtäglich abends etwas warmes. Das brauch ich dann unbedingt.

    Wenn ich in Berlin bin, besuche ich oft zum "Lunch" nen Kumpel der bei Coke an der Mediaspree arbeitet. Kenne also auch einige der verführerischen Leckereien dort in der Nähe. Einfach herrlich! Ich glaube ich könnte es mir nicht verkneifen einmal die Woche z.B. zum Burgermeister am Schlesischen Tor zu gehen.
    Ich denke einmal am Tag was warmes ist einfach muss, wann ist da relativ egal :3

  2. Hey, dir auch vielen Dank <3
    Ja ich finde auch, dass Oatmeal total vielseitig ist und ewig 'unterschätzt' wurde. Es hat mich gefreut, von deinem "Chanel Lippenstift" zu hören. Finde es top, dass du dein Mac Rouge so schätzt. Für eine Freundin von mir ist das auch ihr "heiliger grahl"

    Ich habe (natürlich..) als Studentin keine 40 Stunden Woche, aber ich kannte das Problem, dass man mittags und abends warm isst. Bis ich irgendwann feststellte, dass es eigentlich kein Problem ist, wenn man jeweils gesunde Optionen wählt. 🙂 Abends zb ein bisschen (warmes!) Hühnchen mit nem leckeren Salat ist sicher eine gute Wahl und da kann man mittags doch sicher auch warm essen. Nur eben alles in Maßen.

    Prinzipiell würde ich sagen, ich bin eine 4-Uhr-Warm-Esserin 😀 *lach* Aber ich esse wie gesagt manchmal auch einfach zweimal warm wenn viel zu tun ist.

  3. Für die Burger-Hitlist in Berlin würde ich dir noch schnell einen Besuch bei einer der drei (oder mittlerweile vier?) Schillerburger-Fillialen empfehlen 😀 Am besten mit einem Vegetarier im Schlepptau, der den Kichererbsenburger probiert. Leeeeecker!

  4. Na stimmt, bei zwei gesünderen warmen Portionen ist es auch mittags und abends kein Problem. Bei mir kommt allerdings noch dazu, dass es abends sonst einfach ziemlich spät wird und ich mich wohler fühle, wenn ich nicht noch kochen "muss" 😉 Insofern habe ich jetzt eine für mich gute Lösung gefunden.

  5. Das ist dann ja echt toll! Wenn das Essen quasi schon auf dem Tisch steht, hätte ich auch nichts gegen ein belegtes Brötchen mittags 😉 Leider geht das bei uns aus zeitlichen Gründen nicht – mein Mann kocht sonst nämlich auch sehr gut.

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