Rhabarbermousse

Rhabarbermousse Rezept

Der Frühling ist da! Aber vorerst kommt ja noch der April und auch wenn in Berlin schon die ersten Sonnenstrahlen durch die Bäume lugen, bin ich noch nicht ganz optimistisch, dass es nun wirklich hübsch warm wird. Die erste kurze Hose habe ich mir zwar schon gekauft und ein Sommerschlafsack für unsere geplante Mallorca-Wandertour ist auch schon da, aber vorerst wird das Wetter wohl wieder eher durchwachsen.

Frühling bedeutet ja aber nicht nur schönes Wetter, sondern auch, dass sich unser Speiseplan wieder ein wenig ändert. In diesem Jahr war ich noch keinen Bärlauch pflücken, das muss ich wohl noch nachholen. Das könnte ich eigentlich die Tage mal mit einem Spaziergang verbinden – denn ein Stückchen muss man schon gehen, um zur Bärlauchfundstelle Nummer 1 zu kommen.

Ein paar Pläne habe ich auch für unseren Balkongarten. Im letzten Jahr hatten wir hier eine Paprika und ein paar Erbsen, das soll ausgeweitet werden. Aber irgendwie bin ich da auch noch nicht zu gekommen … wenigstens habe ich ein wenig Osterdeko aufgestellt! Und den ersten Rhabarber gekauft.

Vor zwei Jahren habe ich bei einer Freundin das erste Mal diese Rhabarbermousse gegessen. Sie war so lecker, dass ich sogar noch um ein Schälchen zum Mitnehmen gebeten habe und zum Glück hatte ich wenig später das Rezept in der Hand. Liebe Tina, vielen Dank noch einmal! Die Rhabarbermousse kommt nämlich seitdem im Frühling auf den Tisch, sobald es Rhabarber gibt.

Rhabarbermousse – so schön rot!

Zugegebenermaßen tricksen wir ein bisschen. Rhabarber aus dem Supermarkt ist ja meist grün. Es gibt auch rote Rhabarbersorten, aber die bekommt man wohl vor allem auf Märkten oder im eigenen Garten. Damit die Mousse aber trotzdem hübsch rosa ist, nehme ich rote Blattgelatine. Die färbt hübsch und gibt irgendwie ein „rhabarberiges“ Gefühl. Aber das ist natürlich völlig optional und wer lieber mit pflanzlichen Geliermitteln arbeitet, nimmt entweder etwas anderes für die Farbe oder macht eine grüne Mousse.

Rhabarbermousse Rezept

Schnell gemacht

Wenn es lecker werden soll, muss es manchmal schnell gehen. Eigentlich ist geplant, dass der Rhabarber erstmal wässern darf. Schön und gut – aber wenn man das vergisst und dann abends „noch schnell“ ein Frühstück vorbereiten will, klappt es auch mit ein wenig Wasser. Dann ist die Mousse nämlich in gerade einmal 15 Minuten fertig und kann nach (leider ausgiebiger) Kühlzeit fröhlich verspeist werden.

Denn der Rhabarber muss nur einmal aufkochen, weich werden und dann ist die Mousse auch schon fast fertig. So geht’s:

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Rhabarbermousse
Rhabarbermousse Rezept
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Wartezeit 6 Stunden
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 750 g Rhabarber
  • 150 ml Wasser
  • 200 g Zucker oder selbstgemachter Vanillezucker
  • 6 Blatt rote Gelatine
  • 200 ml Schlagsahne
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Wartezeit 6 Stunden
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 750 g Rhabarber
  • 150 ml Wasser
  • 200 g Zucker oder selbstgemachter Vanillezucker
  • 6 Blatt rote Gelatine
  • 200 ml Schlagsahne
Rhabarbermousse Rezept
Anleitungen
  1. Die Enden vom Rhabarber abschneiden und die Schale abziehen.
  2. In etwa 2-3cm dicke Scheiben schneiden und mit 150ml Wasser in einem Topf aufkochen.
  3. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  4. Wenn der Rhabarber weich ist, pürieren und die Gelatine unterrühren. Zum Schluss die Sahne unterrühren und in kleine Schälchen oder Gläser füllen. Über Nacht im Kühlschrank erkalten lassen.
Rezept Hinweise

Je nach Gefäß ergeben sich 6 größere oder entsprechend mehr kleinere Portionen.

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Ich wünsche ganz viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit! Bei uns hat die Mousse nicht lang gehalten – die war ruckzuck weg!

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