Auf den Kunden gehört: Die neue Maggi Qualität*

Die neue Maggi-Qualität

Im Geschäft sind sie mir schon aufgefallen: Die neuen Tüten von Maggi. Aber nur, weil die Verpackung anders aussieht, muss das Produkt ja noch lange nicht anders sein. Dank trnd darf ich die „neue Maggi Qualität“ kostenlos testen.

Warum verändert Maggi sich?

Auch Maggi hat gemerkt, dass nicht nur junge Leute verstärkt darauf achten, was in ihrem Essen drin ist und auf Geschmacks- und Konservierungsstoffe verzichten möchten. Selbst machen ist hip, Tüten benutzen ist bäh.

Aber Maggi lebt nun einmal von Produkten, die das Kochen erleichtern sollen – Tüten abschaffen wäre also sinnlos. Die Alternative ist also die Rezeptur zu verändern, Trends aufzugreifen und auf die eigenen Produkte anzuwenden.

Was hat Maggi verändert?

Wichtig für dich ist ja nicht nur dass, sondern was. Was hat Maggi getan, um der aktuellen Esskultur (besser) zu entsprechen?

Veränderte Rezepturen

Maggi hat die Anteile an Salz und gesättigten Fetten in seinen Produkten reduziert und möchte das schrittweise auch weiter tun.

Außerdem soll der Geschmack besser werden, es soll natürlich und frisch schmecken – wie die Zutaten, die in den Produkten enthalten sind.
Die Tomaten beispielsweise stammen aus nachhaltigem Anbau – auch etwas, was heutzutage sehr wichtig ist.

Klarere Zutaten

Wo vorher „modifizierte Stärke“ stand, ist jetzt z.B. Stärke oder Kartoffelstärke deklariert.

Aromen sind nun etwas genauer definiert (z.B. „mit Sellerie“). Auch Begriffe, die möglicherweise vorher schwer verständlich waren, werden durch gängigere Wörter ersetzt.

Beim Maggi Fix & Frisch für Spaghetti Bolognese hat Maggi das Maltodextrin generell entfernt und verwendet nun Sonnenblumenöl anstatt Palmfett. Das ist deswegen positiv zu bemerken, weil Palmfett sehr viele gesättigte Fettsäuren enthält – aber die ungesättigten besser für den Körper sind.

Außerdem sind (wie auch gesetzlich vorgeschrieben, darum nur der Vollständigket halber) weder Geschmacks- noch Zusatzstoffe enthalten.

Neues Design

Nicht zuletzt wurde auch die Verpackung neu und zeitgemäßer gestaltet: Alles wirkt heller, frischer und somit letztlich auch gesünder – wie es eben sein soll.

 Schmeckts denn auch?

Schließlich sollten wir aber die wichtigste Frage bei all den Neuerungen nicht vergessen: Schmeckts?

Als meine Schwestern letztes Wochenende bei uns waren, haben wir einen Nudelauflauf mit Hack gemacht – mit dabei: Maggi Fix & Frisch für Spaghetti Bolognese.
Der klare Vorteil: Das Hackfleisch muss nur angebraten werden. Außer Wasser brauchen wir nichts. Und es geht wahnsinnig schnell.
Ich bin eher so die Tomatensoßenniete, insofern ist so ein Tütchen für mich wirklich nicht schlecht.
Der Geschmack ist gut, aber fast schon etwas zu kräftig – beim nächsten Mal werde ich noch etwas mehr verdünnen.

Ich persönlich finde die Bouillonwürfel ganz spannend und freue mich, mehr damit auszuprobieren. Aus einem der Fonds wird bestimmt ein Risotto oder gar eine Paella. Ideen habe ich genug.

Meine Empfehlung

… vor wie nach der Veränderung: Maggi Fix & Frisch für Penne Bella Italia. Eignet sich super zum Würzen von Nudelgerichten aller Art, auch für Tomatensahnesoßen.
Davon hab ich immer gern eine im Schrank.

Benutzt du Tüten- oder Fertigprodukte beim Kochen oder findest du das verwerflich?


*Produkttest: Die Produkte wurden mir von trnd und Maggi kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

0 Gedanken zu “Auf den Kunden gehört: Die neue Maggi Qualität*

  1. Also ich benutze ja generell keine Tüten. Nachdem ich das mein ganzes Leben bei meinen Eltern gegessen hatte (und daran auch gar nichts auszusetzen hatte), hab ich das mit dem Auszug geändert und koche frisch. Und siehe da: heute schmecken mir die Tüten einfach nicht mehr.
    Außerdem finde ich den Preis für ein paar Gewürzchen und Chemie schon relativ happig. 🙂

  2. Hallo Ding(s),
    vielen Dank für deinen kritischen Kommentar! Genau unsere Generation möchte Maggi ja angehen, weil es eben vielen so geht. Bei uns zu Hause wurde auch häufiger mit Tüten gekocht, ich habe aber keine Abneigung dagegen entwickelt.
    Ich finde auch, dass – und ich möchte dir hier gar nicht unterstellen, dass du es so siehst, ich hatte nur schon einige Gespräche über das Projekt – es keineswegs verwerflich ist, mit Tüten zu kochen.
    Andererseits geht es aber auch darum, dafür zu sensibilisieren, dass Maggi neben der klassischen Würze (die mag ich übrigens gar nicht) und Tüten auch Bouillonwürfel und Fonds anbietet. Und auch wenn das vielleicht nicht unbedingt günstig ist, mag ich nicht für jede Suppe Rinderknochen auskochen – da ist mir so ein Fond doch allemal lieber 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Abend dir!

  3. Ich muss zugeben, dass ich früher sehr viel mit Tüten gekocht habe. Ich kannte es so von meiner Mutter, die eigentlich immer welche im Schrank hatte und von daher habe ich es auch so weitergeführt, als ich von Zuhause ausgezogen bin.
    Allerdings habe ich dann im Sommer 2013 angefangen, meine Ernährung umzustellen bzw. damit angefangen, darauf zu achten, was ich esse. Und so wurden Dosen und Tüten komplett von meiner Einkaufsliste gestrichen. Seitdem befindet sich nur noch Brühe als Fertiggericht in meiner Küche.

    Ich muss ja zugeben, dass ich, als ich die Werbung für die neuen Produkte gesehen habe, erstmal gedacht habe: Ja nee, ist klar! Aber was ich hier so lese, klingt ja doch ganz interessant. Natürlich sind die Sachen immer noch nicht wirklich gesund oder besser als selber kochen, aber ich finde es gut, dass die Produzenten merken, dass sie etwas tun müssen. Die Gesellschaft legt im Moment einfach sehr viel Wert auf gesündere und ausgewogenere Ernährung, da muss man schon was tun, um im Geschäft zu bleiben 😉

    Ob sie jetzt wieder kaufen werde, kann ich nicht sagen, aber vielleicht habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich es mal tue, weil ich zu faul bin, selber zu kochen 😉

    Liebe Grüße
    Sas

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