Kolosseum ums Eck: L’Archetto di Cavour

L'Archetto di Cavour Rom
Am dritten Tag unseres Aufenthalts in Rom haben wir uns beim Mittagessen nicht mehr auf den Reiseführer verlassen, sondern haben dort gegessen, wo es am Vortag schon gut aussah:

L’Archetto di Cavour
Via Cavour 195
00184 Rom

Das Restaurant liegt an der vielbefahrenen Via Cavour und hat sowohl Innen- als auch Außenplätze. Wegen der Lautstärke haben wir uns für einen Tisch drinnen entschieden und wurden von einer freundlichen Servicekraft (Italienisch & Englisch) bedient.

Wie komm ich dahin? 

Die Metrostation Cavour liegt direkt nebenan und vom Kolosseum aus dauert der Fußmarsch nur wenige Minuten. Die Via Cavour ist die Parallelstraße zur Via Nazionale und führt direkt zum Hauptbahnhof.

Öffnungszeiten

Montag – Freitag von 12:00 Uhr – 1:00 Uhr
Samstag + Sonntag von 12:00 Uhr bis 0:00 Uhr

Auswahl

Das L’Archetto di Cavour bietet alles, was man sich in Italien vorstellt: Pizza, Pasta, Salate und Fleisch- und Fischgerichte.
Außerdem gibt es eine ganz anständige Weinauswahl, zu der ich aber nicht viel sagen kann. Ich trinke wenig Alkohol und schon gar keinen Rotwein – in Italien bin ich damit also völlig isoliert und außen vor.

Der Geschmackstest

Besonders begeistern konnten uns – mal wieder – die Nudelgerichte. Ein wenig Fisch hatten wir uns schon länge erhofft und so kamen bei mir Taglioni al Salmone (Bandnudeln mit Lachs) und bei meinem Mann eine Spaghetti-Variante mit Schwertfisch, Tomaten und Kapern auf den Teller:

Taglioni L'Archetto di Cavour Rom
Die Portionen waren groß genug, hier reicht ein primo piatto (erster Gang) definitiv. Allerdings sahen die Salate auch wirklich schmackhaft aus und die Muschelgerichte wären ebenfalls interessant gewesen.
Mein Mann war von seinem Essen so begeistert, dass er es gerne mal nachkochen möchte. Dann allerdings ohne die Gräten, die ihn gegen Ende schon sehr gestört haben.

Spaghetti L'Archetto di Cavour Rom

Gesamturteil

Das L’Archetto di Cavour hat auf jeden Fall gehalten, was der äußere Eindruck versprochen hat. Ich war mit meinem Essen sehr zufrieden, mein Mann eigentlich auch. Außerdem waren die Gerichte ganz nett angerichtet – auch nicht unwichtig.

Preislich lagen die Nudelgerichte zwischen 10 und 14 Euro, für Rom als wieder ein normaler Preis. Die 0,3er Getränke waren mit 3,50 Euro jedoch eher kostspielig – entsprechend dürfte auch der Wein etwas höher liegen.

Grundsätzlich waren wir aber zufrieden. Nach einem langen Vormittag genau das richtige!

Hinweis: Es ist kein Trinkgeld nötig, weil von Vornherein 10% Servicegebühr berechnet werden. Außerdem zahlt man selbstverständlich auch für das ungefragt gebrachte Brot extra.

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