Fastenfazit – Wie lief die Fastenzeit?

Fastenfazit

Etwa sechs Wochen ist es her, dass ich angekündigt habe, die Fastenzeit nutzen zu wollen. Gar nicht aus religiösen Gründen, es hat sich zeitlich einfach ergeben. Ich bin euch aber noch das Fastenfazit schuldig, schließlich will ich das Getane ja nicht einfach unter den Tisch kehren … auch wenn es teils wohl besser wäre 😉

Ich fasse also noch einmal zusammen, was eigentlich die Fastenziele waren und erzähle dann, wie es so gelaufen ist und was ich gegessen habe. Am Schluss gibts dann die Ergebnisse und einen Ausblick.

Das waren die Ziele

Wir haben ja nicht aus reinem Spaß an der Freude gefastet, sondern hatten Ziele.

Das wollte ich erreichen:

  • Bewusster essen und aufhören, wenn ich satt bin
  • Mehr bewegen
  • 1-2 Weihnachtskilos verlieren
  • Weniger Nudeln, Reis, Schokolade, Kuchen, Chips und Haferflocken essen (also weniger Kohlenhydrate/Carbs)
  • Ab und zu vegan kochen
  • Mit Kokos- oder Mandelmehl backen

Ich war also durchaus ambitioniert, aber 40 Tage geben ja auch gut was her. Zwischen Aschermittwoch und Karfreitag ging es also darum, was zu reißen.

So ist es gelaufen

Blumenkohl-Mozzarella-BällchenIch habe viele neue Rezepte ausprobiert und mich auch gerade von Low-Carb inspirieren lassen. Es gab häufig Blumenkohl und Süßkartoffeln, aber eben auch ganz oft mit Käse überbacken. Das ist dann natürlich nur wieder semi-optimal. Besonders lecker waren Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen, die ich nach einem Rezept von Eine Prise Lecker gebacken habe. Richtig, richtig gut!

OmeletteZum Frühstück gab es trotz allem oft Haferflocken. Mein Mann hat sich häufig Obst mit Spiegelei gemacht, aber Spiegelei ist so gar nicht meins. Ich hab dann also doch oft meine Haferflocken gegessen, zum Beispiel mit Moringa. Bei Denn’s haben wir getrocknete Erdbeeren gekauft, die sind auch echt lecker! Frische Beeren schmecken ja aktuell noch nicht. Neben Haferflocken gab es auch ab und zu Omelette, dann mit getrockneten und frischen Tomaten.

Das Mittagessen ist dann eben teils sehr üppig ausgefallen, aber zum Glück habe ich das Abendessen häufig weggelassen. Das ist mir meist leicht gefallen, weil ich dann noch keinen Hunger hatte.

Süßkartoffel-Hack-Auflauf

Problematisch war ein Wochenende im März, da war ich beruflich unterwegs. Normalerweise gehen wir ganz selten mal essen, aber da war ich vier Tage hintereinander abends essen. Mittags wurde gecatert und gefrühstückt habe ich im Hotel. Ordentlich.

Blumenkohl-Auflauf

Mit der Bewegung war es leider auch nicht so toll. Das Wetter war noch sehr durchwachsen und mir fällt es dann schwer, mich zum Spazierengehen aufzuraffen. Das angepeilte Schrittziel von 10.000 Schritten habe ich im März nur selten erreicht. Eigentlich vor allem dann, wenn wir wirklich zum Wandern unterwegs waren. An normalen Tagen kaum …

Heißhunger hatte ich selten, aber ab und zu gab es dann doch mal Schokolade und Nudeln. Aber zum Glück wirklich nicht so krass wie vorher.

Das habe ich erreicht

First things first: Das Gewicht ist ziemlich genau gleich geblieben. War wohl der Käse Schuld … und die mangelnde Bewegung. Ich habe aber trotzdem zu oft mehr gegessen als ich eigentlich wollte und auch zu wenig vegan. Ich fühle mich trotzdem etwas besser als vorher.

Alles in allem war die Fastenzeit zwar schön, um mir einiger Dinge etwas bewusster zu werden, gebracht hat sie aber auf der Waage nicht so viel.

So geht’s nun weiter

Nachdem Ostern bei der Familie dann wieder ziemlich üppig war (Hallo Kuchen und Schokohasen!), geht es jetzt weiter. Die 10.000 Schritte sollen öfter abends stehen. Ich trage meinen Fitnesstracker wieder und tracke auch mein Essen in der MyFitnessPal-App. Das haben wir im letzten Jahr schon gemacht und mir hilft es einfach, das Essen im Auge zu behalten. Wenn ich mir die Kalorien so anschaue, wundere ich mich jetzt auch wieder nicht mehr, dass die Kilos nicht gepurzelt sind …

Ein wenig orientieren wir uns nun an Paleo, aber ganz streng ist mir das zu krass. Ich finde aber viele Rezeptanregungen gut und werde schauen, einiges in den Wochenplan einzubauen.

Apropos Wochenplan: Den machen wir nach wie vor jeden Sonntag Abend oder Montag Morgen und gehen dann einkaufen. Mittlerweile planen wir auch Frühstück und Abendessen konsequent, damit wir nicht wahllos in den Kühlschrank greifen und dann Zutaten „fehlen“ … 😀

Fastenfazit? Die Ziele sind also noch nicht erreicht, es geht weiter!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.