5 Tipps um regelmäßig zu Posten

5 Tipps um regelmäßig zu posten

Heute mal ein Beitrag für diejenigen, die nicht nur kochen und backen möchten, sondern auch selbst einen Blog haben.
Für alle anderen gibt es am Sonntag wieder was Leckeres 🙂

Neben dem Job, der Familie und anderen Hobbies regelmäßig zu bloggen, ist nicht immer einfach. Inhalte zu produzieren ist das Eine, aber sie lesenswert aufzubereiten das Andere. Und nicht zuletzt eignet sich nicht jedes Gericht auch dazu, verbloggt zu werden.

Das ist mir erst beim Blick auf meine Rezeptübersicht aufgefallen: Ich habe deutlich mehr Reisrezepte als Nudelrezepte dabei – aber ich esse viel öfter (und lieber) Nudeln als Reis. Nicht einmal alle Gerichte schaffen es auf Instagram, auch wenn ich dabei weit weniger kritisch bin als viele andere Blogger.

Ich habe mir das Ziel gesetzt, dass zwei Artikel pro Woche erscheinen sollen. Tja …

Schwierigkeiten beim Befüllen des Blogs

Als Foodblogger geht es bei mir ums Essen. Gut daran ist, dass ich das notgedrungen tun muss, um zu überleben. Da fällt also häufiger mal zufällig was ab als bei beispielsweise Beauty- oder Reisebloggern.

Trotzdem ergibt sich nicht immer optimales Licht, um zu fotografieren und fotogen ist ja schonmal lange nicht alles.
Immerhin bin ich in der Rechtschreibung relativ sicher, wenn mir auch das große Storytelling nicht so leicht von der Hand geht.

Letztlich haben wir ja alle unseren eigenen Rythmus und Ablauf beim Verfassen neuer Beiträge, aber diese fünf Tipps helfen mir dabei, meinen Blog regelmäßig (d.h. mindestens einmal die Woche) zu bespielen:

Blogplaner führen

Ich sags nicht gern zuerst, aber: Planung und Übersicht sind alles.
Wenn ich nicht weiß, wann der letzte Beitrag kam, weiß ich auch nicht, wann der nächste kommen sollte. Wenn ich meine Ideen nicht aufschreibe, sind sie beim nächsten Einloggen bestimmt weg. Wenn ich nicht vorplane, fehlt im Urlaub eventuell was.

Darum führe ich einen Blogplaner (einfach als Excel, es gibt da aber auch sehr hübsche Papiervorlagen), in den ich meine Blogposts eintrage, meine Beiträge plane (und verschiebe) und in dem ich auch meine Statistiken erfasse.

Auf spezielle Programme stehe ich dabei nicht … ich bin bei sowas tatsächlich eher der analoge Typ und eine Excel ist da schön das höchste aller Gefühle.

Feste Zeiten einplanen

Ob nun jeden Donnerstag zwischen 6:00 und 6:45 Uhr in der Früh oder samstags während die Bundesliga läuft: Es gibt bestimmt auch in deiner vollgepackten Woche die ein oder andere Stunde, die du regelmäßig zum Posten nutzen kannst. 

Wenn du Foodblogger bist, machst du die Fotos wahrscheinlich direkt beim Kochen und dann richtest du noch einmal separat einen „Fototeller“ an.

(Ja, das klingt jetzt einfach und kurz. Ich weiß, dass einige von euch Stunden brauchen, um das perfekte Foto zu machen!)

Dann fehlen dir noch die Bildbearbeitung und der Text. Und das Bewerben.
Als Fashionblogger könntest du dir einen Nachmittag in der Woche für Shootings raussuchen und als Buchblogger führst du Rituale ein, wann du liest (beispielsweise vor dem Einschlafen).

Es muss nun also geschrieben werden. Dafür sind feste Zeiten oder Freiräume ganz toll, weil du hier entspannt bloggen und „vorschreiben“ kannst.

Kurzfristig Kapazitäten nutzen

Manchmal kommt uns eben doch was dazwischen. Da kommen mir kurzfristige Zeitfenster sehr gelegen: Die Wäsche ist in der Maschine, aber noch nicht fertig (und die trockene Wäsche schon abgenommen) oder mein Mann hat noch einen Abendtermin.
Dann kann ich mich hinsetzen und meine Ideen zumindest schonmal vorformulieren.

(Ich habe gerade beispielsweise ein Brot im Backofen.)

Ideen sammeln

Um schreiben zu können, muss ich Vorarbeit leisten: Ich brauche Ideen.
Dafür notiere ich, wenn ich eine Idee für einen Blogpost habe und speichere mir Beiträge von anderen Bloggern ab, mache Linklisten und schreibe schonmal kleine Teile auf, die ich nicht vergessen möchte.

Ab und zu nehme ich auch mit dem Diktiergerät einige Sätze auf, die ich schon gut formuliert finde.
Anderen hilft Inspiration bei Pinterest oder der Gang über den Markt.

In den sauren Apfel beißen

Bei Rebeccas Blogparade wollte ich von Anfang an mitmachen. Einen Monat Zeit hatte ich. Trotzdem kam mir immer was dazwischen und ich habe meinen Beitrag immer weiter aufgeschoben. Bis es am Ende wirklich knapp wurde.
Ich bin also morgens etwas früher als gewöhnlich aufgestanden und habe noch fotografiert und geschrieben, damit der Beitrag kommt.

Das ist bei guter Planung (siehe oben) normalerweise nicht nötig, aber manchmal muss es eben sein, um den Blogbeitrag zeitig online zu stellen.

Muss das alles sein?

Nein, muss es nicht.
Dein Blog, deine Party.

Du entscheidest, wann und wie oft du was postest.
Es sind nur Vorschläge von mir, wie du häufig vorkommende Probleme bei der Organisation umgehst und doch das Beste draus machst.

Die Frage nach der Organisation hat auch ithelps.at gestellt. Die Fragen passten allerdings nicht ganz zu meinem Alltag – darum hier nur ein Hinweis auf die Blogparade.

Wie haben dir meine Tipps gefallen? 
Hast du vielleicht Vorschläge, die uns allen dabei helfen können, regelmäßig gute Inhalte mit der Welt zu teilen?

0 Gedanken zu “5 Tipps um regelmäßig zu Posten

  1. Sehr gute Tipps von dir!
    Gerade das Zeit nehmen ist eigentlich logisch, aber so wichtig zu erwähnen 😀 Passt nämlich eigentlich wirklich gut, wenn mein Freund Bundesliga schaut kann ich ja wirklich die knappen 2 Stunden zum Postschreiben und Posten einplanen 🙂
    <3

  2. Ja also klar muss man Positives, aber auch Negatives sehen. Aber das hat ja eigentlich jedes Gerät an sich 😀
    Aber für mich überwiegen einfach die positiven Aspekte 🙂
    Klar, wenn ich jetzt auch schon alle Geräte hätte, die der Thermomix vereint, dann hätte ich mir das echt auch nochmal sehr gut überlegt. Aber wir haben so wenig Platz in der Küche, dann ist so ein all-in-one-Gerät einfach am besten.
    <3

  3. Du hast mich inspiriert. 😀
    Ich hab ja auch noch meinen YouTube Kanal zu managen, den ich genauso wenig regelmäßig bestücke wie meinen Blog. Naja, vielleicht sogar doch noch häufiger.
    Auf jeden Fall hab ich mir jetzt so einen Blogplaner angelegt wie du ihn vorgestellt hast, sowohl für daneesaur.co.uk als auch für YouTube. Mwahaha. Vielleicht bringt es mir ja was. Oder ich gebe das ganze wieder nach zwei Wochen auf, weil mir nichts einfällt.

  4. Haha, danke 🙂
    Ja, dein YouTube-Kanal ist ja nochmal ein Stück aufwändiger. Wenn ich schreibe, ist es ja egal, wie ich aussehe 😀
    Ich hoffe, der Blogplaner bringt dir was 🙂 Ich hab ihn eigentlich immer in einem Tab offen, damit ich ihn nicht vergesse – ich kenn mich ja.

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