5 Sachen, die ich nicht mag

5 Sachen, die ich nicht mag

Jeder hat ja irgendwelche Dinge, die er nicht mag. Gerade bei Lebensmitteln ist es nicht ungewöhnlich, dass es irgendwo unter den vielen Lebensmitteln einige gibt, die einem nicht schmecken.

Da geht es mir nicht anders als anderen – vermutlich bin ich sogar um einiges mäkeliger als viele von euch. Schon als Kind aß ich Bolognese nur ohne die Tomatensoße und Kartoffeln mochte ich gar nicht.
Das hat sich mittlerweile geändert und auch Oliven esse ich mittlerweile (Kapern pur allerdings immer noch nicht).

Aber heute soll es gar nicht primär um Lebensmittel gehen, die ich nicht gern esse, sondern um andere Dinge rund ums Essen, die ich einfach nicht leiden kann.

Vielleicht erkennst du dich ja bei einigen davon wieder?

  1. Bei Dips und Soßen den Löffel ablecken

    Ich mag es nicht, Dips, Soßen oder Dressings zu probieren oder nach dem Auftun den Löffel abzulecken. Das gilt auch dann, wenn ich das betreffende Lebensmittel eigentlich mag. Selbst bei Marmelade oder Nutella müsste ich mich überwinden. Suppen und Joghurt sind in Ordnung.
    Aber gerade bei herzhaften Dips kann ich einfach nicht … Dressing mit dem Löffel probieren? Geht nicht, da überkommt mich das Grauen.
    Noch schlimmer ist dann eigentlich nur ein Löffel mit Mayonnaise … urgs! Oder das Messer, mit dem gerade Leberwurst aufs Brot geschmiert wurde …

  2. Ungeplante Überraschungen im Essen

    Gerade weil ich so vieles nicht mag, bin ich stark darauf bedacht, genau zu wissen, was ich esse. Wenn es dann zu „ungeplanten“ Überraschungen kommt, bin ich ganz schnell verstimmt.
    Schlimm war es, als ich einmal ein belegtes Brötchen mit Käse beim Bäcker gekauft hatte und beim Reinbeißen feststellen musste, dass es kein Mohn, sondern Kümmel war, der das Brötchen von oben bis unten bedeckte. Und Kümmel mag ich wirklich gar nicht!
    Gleiches galt früher auch für Rosinen im Müsli und – vor allem – Fruchtfleisch im Saft.

    Chili Linsen Ingwer
    Gewürze sind toll! Aber wenn plötzlich etwas Unerwartetes im Essen ist, krieg ich die Krise!
  3. Auf rohe Zwiebeln beißen

    Ich schneide nicht gerne weiße Zwiebeln, weil ich da schon beim Häuten anfange zu weinen. Schalotten und rote Zwiebeln machen mir aber nicht so viel aus. Geschmacklich finde ich alle mittlerweile in Ordnung – auch wenn es als Kind so war, dass ich die Zwiebeln im Essen nicht sehen durfte. Wenn sie klein genug waren, dass ich sie nicht gesehen habe, waren sie keine „ungeplante Überraschung“, sondern einfach nicht da. Erst später habe ich erfahren, dass meine Mutter für Frikadellen die Zwiebeln püriert hat.
    Aber was nach wie vor gar nicht geht, sind große Zwiebelstücke im Essen. Wenn die dann auch noch roh oder halbroh sind, dass es so knackt (du weißt bestimmt, was ich meine!), läuft es mir kalt den Rücken runter!
    Ich mag einfach das Gefühl nicht, auf Zwiebeln zu beißen …

    Inger und Zwiebel
    Zwiebeln sind eigentlich echt lecker. Aber auf rohe Zwiebeln beiße ich gar nicht gerne!
  4. Sehr heiß trinken oder essen

    Gut, hier geht es weniger ums Mögen als ums Können. Kaffee ist rein geschmacklich nicht mein Lieblingsgetränk. Dass ich aber morgens nie Kaffee trinke, hängt mit einem anderen Punkt zusammen: Ich verbrenne mir sehr schnell Zunge und Gaumen.
    Einen Kaffee frisch aus der Maschine kann ich nicht trinken. Und kühler/kalter Kaffee schmeckt mir nicht. Bei Tee find ich es in Ordnung, wenn er leicht abgekühlt ist, das stört mich geschmacklich nicht.
    Wenn mein Mann und ich uns Essen nochmal in der Mikrowelle warm machen, kommt mein Teller immer zuerst rein. Wenn seiner dann fertig ist, ist mein Essen meist so weit abgekühlt, dass ich es essen kann.

  5. Alkohol in Desserts

    Wenn ich mich beim Gedanken an einen Löffel Mayonnaise schon schüttele, dann erst Recht, wenn ich an Mon Chérie denke. Oder an die Herrencreme, die ich mal „versehentlich“ gegessen habe (meine Mama macht sie immer ohne Alkohol, darum wusste ich nicht, dass da normalerweise Rum drin ist).
    Ich mag Alkohol sowieso nicht besonders gerne und bleibe darum auch bei Festen und Veranstaltungen bei Wasser, Softdrinks oder Saft. Ich sehe den Sinn dafür in Soßen, aber in Nachspeisen hat Hochprozentiges für mich nichts zu suchen. Das gilt für Rumkugeln genau so wie für Malagaeis oder Tiramisù.

    Grießkuchen mit Kurkuma
    Grießkuchen mit Zitrone und Kurkuma. Eine gewagte Kombination, aber sehr lecker. Zum Glück ohne Alkohol!

Das waren also fünf der vielen Dinge, für die ich mich – kulinarisch gesehen – absolut nicht begeistern kann.

Mich würde jetzt interessieren: Was stört dich im/am Essen?

Die Motive in diesem Artikel habe ich beim Foodiemeetup Berlin mit dem Thema „1001 Nacht“ fotografiert.

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4 Gedanken zu “5 Sachen, die ich nicht mag

  1. Haha ein sehr cooler Post 😀
    Löffel abschlecken habe ich schon als Kind geliebt xD Da habe ich also gar keine Probleme. Nutella schmeckt auch am besten auf einem Löffel in den Mund 😀
    Überraschungen sind für mich auch oft schwer. Habe letzt einen Smoothie getrunken und der hat einfach nach Erde (war eigentlich Rote Beete) geschmeckt *igit
    Aber Fruchtfleisch im Saft finde ich genial ♥
    Zum Thema Zwiebeln habe ich zum Glück den Thermomix, weil Zwiebelnschneiden hasse ich auch. Nehme aber auch gerne die Charlotten.
    Oh und Alkohol in Desserts oder Soßen mag ich total. In einer Hackfleischsoße einen Schuss Rotwein *yummi oder im Dessert (muss bei mir nicht unbedingt sein, schlecht ist es aber nicht).
    Heiß trinken kann ich aber, wie du, auch nicht 😀 Haben also vieles nicht gemeinsam, aber kann dich schon verstehen 😉

    Oh dann les vielleicht Inferno oder geh ins Kino, denn über Dante wird ganz viel gesprochen. Oh ja, man versteht oftmals nur Bahnhof und denkt sich: wie kann man in so einer Zeit gelebt haben? xD

    Das ist natürlich ein großer Schritt den Job zu kündigen. Möchtest du dich jetzt selbstständig machen oder suchst du nach etwas festem? Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg 🙂

    1. Na gut, Alkohol in Soßen erkenne ich an. Auch im Risotto ist ein guter Schluck Weißwein angebracht. Aber im Dessert? Nee, nee 😉
      Wegen der Jobgeschichte schreib ich dir später ne Mail – da ist einiges noch nicht fest genug, um es öffentlich zu machen 🙂

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